Immer öfter drängt sich der Eindruck auf, dass werbetreibende Unternehmen an ihren Zielgruppen vorbei kommunizieren, sich selbst auf ein Podest heben und sich dann wundern, dass die Kampagne gar nicht oder nur dürftig greift.
Über geschicktes Marketing lässt sich bestimmt streiten. Jedoch erlebe ich es in jüngster Zeit immer häufiger, dass krisengeplagte Unternehmer ihr Publikum aus den Augen verlieren. Da lesen sich Briefings unter Umständen eher wie die Laudatio des Präsidenten der Wirtschaftskammer zum Firmenjubiläum, denn als wirkliche Zielfestlegung der geplanten Hörfunkkampagne.
Bestimmt ist es unerlässlich, die Vorzüge des Absenders geschickt in das Konzept einzuarbeiten. Die Marketingverantwortlichen sollten sich jedoch auch in das fokussierte Publikum hinein denken können. Wer seinen Kunden wirklich kennt, dessen Bedürfnisse richtig einschätzen und beurteilen kann, ist klar im Vorteil und dem Ziel näher, als der selbstgefällige Mitbewerber. Ich möchte jedem Marketingverantwortlichen empfehlen, mit offenen Augen auf die Straße zu treten, sich auch einmal an Orte zu begeben, die von der Zielgruppe aufgesucht werden. Nehmen Sie Kontakt auf, sprechen sie mit den Menschen und sie werden staunen, wie wertlos plötzlich Ihre teuer erkaufte Marktanalyse werden kann. Verabschieden sie sich von dem Wunsch, dass ihre Kunden genauso ticken sollen, wie Sie selbst. Lassen Sie sich dazu hinreißen, Ihre Radiowerbung nicht zu Ihrem persönlichen Wohlgefallen zu gestalten. Egal, ob Ihnen ein Dialekt unangenehm ist oder nicht - ein Radiohörer in Sachsen wird Ihre Botschaft eher aufnehmen und sich an ihr erfreuen, wenn sie in seinem Dialekt und in seinem Wortlaut produziert wurde.
99,9% meiner Kunden, die sich auf diese Erfahrung verlassen, haben unmittelbar messbaren Erfolg mit ihrer Radiowerbung.
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Jens Tippenhauer
Im April 1965 erblickte ich mehr oder weniger ungefragt erstmals die Nachmittagssonne am Himmel über der sagenumwobenen Stadt Hameln an der Weser. Fühlte ich mich zunächst auch wie frisch gepresst, erholte ich mich in den darauf folgenden Jahren doch ganz gut und entschloss mich schon bald, mein Leben zum überwiegenden Teil der Radiowerbung zu widmen. Ein Job, den ich mit viel Liebe zum Detail erledige. Eine Liebe zum Detail, die den Kunden von radiokreaktiv zu spürbarem Erfolg verhilft. Meine Ideen sammle ich täglich - überall und in jeder Situation. Ich beobachte Menschen beim Einkauf, im Kino, im Theater, auf der Straße, beim morgendlichen Waldspaziergang, im Restaurant und bei der Familienfeier. Jeder Dialog, jede Szene bietet genug Stoff - vielleicht auch für Ihre Kommunikationsmassnahme im Radio. Mehr über uns - also, meinen Job und mich - gibt es auf www.radiokreaktiv.de zu lesen
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