Gute Werbung muss nicht schlecht sein!

Radiospots mit spürbarem Erfolgserlebnis

Dienstag, 17. Januar 2012 13:33 Jens Tippenhauer

Radiospot selbst texten?

Diese Frage brennt dem Profi wie Säure im Auge.

Grundsätzlich sollten zunächst zwei Fragen beantwortet werden:

  1. Zu welchem Zweck?
  2. Kann man dabei etwas sparen?

Soll der Radiospot nachhaltig wirken, den Bekanntheitsgrad fördern und das Image polieren, ist es sicherlich immer ratsam, jemanden zu konsultieren, der sein Hand-/Mundwerk versteht. Denn mit einem inhaltlich schwach konzipierten Funkspot laufen Sie Gefahr, mehr zu zerstören, als zu fördern. Handelt es sich bei der geplanten Funkwerbung jedoch um einen echten “Schnellschuss”, kann es durchaus funktionieren, wenn ein paar kleine Regeln für das gute Funktionieren des Spots beachtet werden. So kann es durchaus sinnvoll sein, wenn der Werbende für den kurzfristigen Abverkauf oder das kurz bevorstehende Event ein paar Aufmerksamkeit weckende Sätze formuliert. Ein Spot, der in nur wenigen Tagen sein Ziel erreichen muss, wird somit nicht zur Image zerstörenden Nervensäge.

Der selbst getextete Radiospot spart an erster Stelle natürlich die Kosten für den Texter. Das sollte sich sofort spürbar auf die Produktionskosten auswirken. Wenn Sie dann noch auf gehobene Ansprüche bezüglich der Besetzung verzichten und nicht unbedingt die deutsche Synchronstimme von Brad Pitt oder Sarah Jessica Parker erwarten, lässt sich der Radiospot für einen schmalen Etat realisieren.

Einen besonderes Highlight bietet Spotplatz. Mit einem eingebauten Zähler wird während der Texteingabe die voraussichtliche Spotlänge kalkuliert und unter dem Textfenster angezeigt. Haben Sie also bereits 20 Sekunden beim Sender gebucht, aber noch keinen Spot beauftragt, behalten Sie mit diesem Tool die volle Kontrolle. Auch bei den Kosten: Denn bereits für nur 150,– Euro netto bietet Spotplatz Spotproduktionen mit einer Profistimme.

Wenn die Radiowerbung aber mehr leisten soll, als kurzzeitig die Aufmerksamkeit zu steigern, freuen sich die Profis von radiokreaktiv jederzeit über Ihre Kontaktaufnahme.

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Freitag, 1. Juli 2011 13:38 Jens Tippenhauer

10 Jahre kreaktive Radiowerbung

Kann man die Radiowerbung neu erfinden? Diese Frage lässt sich ebenso beantworten, wie die Frage nach der Neu-Erfindung des Rades - mit einem klaren Nein.

Wie immer im Laufe meiner Karriere als “Kreaktiv-Stratege” wollte und werde ich mich mit einem “Nein” jedoch nicht zufrieden geben. Also machte ich mich auf, die Radiowerbung zu verbessern. Nachdem es mir gelungen war, die Werbeblöcke des Hessischen Rundfunks mit attraktiven und erfolgreichen Radiospots zu füllen, 20 meiner Spots im oberen viertel der Top-100-Radiospots des ARD-Radio-Awards zu platzieren und den Grundstein für die nationale Gattungskampagne der Radiovermarkter zu legen, suchte ich mir den schwierigsten Standort der Republik, um dort meine Firma zu gründen: Berlin.

Am 1. Juli 2001 war es soweit: radiokreaktiv wurde erstmals offiziell kreativ und aktiv im Radio. Vielen Berliner Unternehmen war ein frischer Wind in der Branche willkommen. Wie viele andere Dienstleistungen in der Hauptstadt, war auch die Radiowerbung stark sanierungsbedürftig. Mit neuen Ideen, Fachkenntnis in der Mediaplanung und Zielgruppenanalyse, nahm ich den Kampf gegen die eingerosteten Hörfunkkampagnen in Berlin auf.

Den Bedürfnissen meiner neuen Klientel folgend, weitete sich das Angebotsportfolio schon sehr bald auf die Produktion von TV- und Kinospots sowie Imagefilme aus. Kunden, die mich in Frankfurt und meiner vorherigen Wirkungsstätte Nordrhein-Westfalen vermissten, fanden mich schnell über das Web wieder und sind bis heute treu.

Seit 10 Jahren arbeitet radiokreaktiv mit einem beständigen Team. Texter, Sprecher, Musiker, Kameraleute, Grafiker, Producer und Kaufleute bilden einen festen Kern von rund 40 Köpfen, die als Garant für qualifizierte Produktionen und Mediaplanungen stehen. Die Kunden-Kartei von radiokreaktiv umfasst mittlerweile 700 Firmen in Deutschland und Europa, die uns immer wieder mit ihren Projekten betrauen. Egal, ob uns ein Kunde mit schmalem Budget von mitunter weniger als 3.000,– Euro beauftragt, oder der Etat im oberen sechsstelligen Niveau angesiedelt ist - wir beschäftigen uns mit jedem Auftrag in der gleichen Intensität, um das eingesetzte Werbebudget höchst effizient zu platzieren.

Am 1. Juli 2011 lassen wir uns feiern - nach 10 Jahren erfolgreicher Arbeit darf das einmal sein :-)

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Montag, 27. Juni 2011 16:29 Jens Tippenhauer

Wer ist Theodor?

Blinddate mit einem Radiospot? Kann das gut gehen? Und ob!

“Ha ha haaa, Theodor ist nass!” und “www Theodor ist nass de” - mehr haben wir in dem Radiospot nicht gesagt und den Rest der Neugier des geneigten Publikums überlassen.

Wer ist Theodor? Und warum ist er nass? Diese Fragen dürften sich die Hörer des RBB-Senders radioeins gestellt haben. Nicht umsonst haben sich die Zugriffzahlen auf die im Spot genannte Website von 20 auf 500 pro Tag erhöht. Bei Theodor handelt es sich um Mineralwasser aus Brandenburg, das ausschließlich in Biomärkten und Bioläden der Region erhältlich ist. Wir haben gezielt darauf verzichtet, das Hohelied auf die Natürlichkeit des Wassers und das Alter der Quelle zu singen, wie es bei Mineralwasserwerbung üblich ist. Wir wollten es dem Konsumenten überlassen, sich zu informieren und Theodor zunächst virtuell kennzulernen.

Geschaltet wurden die im Schnitt 12 Sekunden kurzen Spots außerhalb der kostenintensiven Primtime nach 10.00 Uhr. In insgesamt 23 Werbeblöcken wurden in der ersten Woche jeweils zwei Spots geschaltet. In der Folgewoche wurde die Frequenz reduziert. Für Terra Naturkost (den Abfüller des Mineralwassers) handelte es sich um einen Test, für den vorsichtig mit dem Etat hantiert werden sollte. Mit Spannung wurde erwartet, ob Radiowerbung das Interesse an dem Produkt steigern könnte. Sowohl die Ergebnisse in der Web-Satistik, als auch die Teilnahmequote an einem Gewinnspiel auf der Website und die erhöhten Abverkaufszahlen des Wassers haben wieder einmal einen eindeutigen Beweis geliefert, dass Radiowerbung alles andere als überbewertet ist.

Gemeinsam mit der Terra beratenden Agentur vedi Systeme GmbH, haben wir äußerst sensibel in den Media-Analysen nach Sendern und Sendezeiten gesucht, die von Hörern frequentiert werden, die entsprechend der Zielgruppenanalyse natürlichen Lebensmitteln den Vorzug geben. Gepaart mit der unkonventionellen Ansprache in den Spots, ergab sich so eine Radiokampagne, die - entgegen der verbreiteten Haltung - außerhalb der Primtime absolut hervorragende Ergebnisse geliefert hat.

Nachahmenswert? Eindeutig: Ja.

Die Theodor-Spots zum Anhören schicken wir Ihnen gerne als mp3 zu: info@radiokreaktiv.de

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Dienstag, 23. November 2010 12:12 Jens Tippenhauer

Falschaussage in der Radiowerbung

Bestimmt ist Ihnen in den vergangenen Tagen auch schon der Radiopsot der Sparkassen DirektVersicherung “SDV24″ zu Ohren gekommen. Vermeintliche Mitarbeiter des Absenders erklären uns, dass sie den Spot lieber selbst sprechen und an teurer Musik und Sprechern sparen, damit die Versicherung in Zukunft schön billig bleiben kann. Das dort zu Gehör gebrachte ist nicht nur ärgerlich, sondern in großen Teilen falsch.

Nicht selten erlebe ich, dass ein potenzieller Neukunde die Ansicht vertritt, sein Spot würde wesentlich preiswerter in der Produktion, wenn auf eine Profistimme verzichtet wird. “Wir haben da eine Mitarbeiterin, die ein ganz tolle Stimme hat. Die bespricht auch immer unseren Anrufbeantworter.”

In der Praxis stellt sich dann folgende Situation ein: Der Kunde bringt seine Mitarbeiterin zum Produktionstermin mit ins Studio. Die Dame hat tatsächlich eine schöne Stimme. Doch ihre Nervosität, die sich zwangsläufig einstellt, wenn ihr bewusst wird, dass gleich alle Ohren auf die eigene Stimme gerichtet sein werden, kann sie nicht verbergen. Spätestens in der Sprecherkabine mit dem Mikrofon vor Augen und den Kopfhörern auf den Ohren, tritt der erste Schweiß auf die Stirn, die Stimme wird zittrig und der eigens mitgebrachte Text klingt nur noch schlecht abgelesen - keinesfalls aber gesprochen.

Speziell für derartige Situationen habe ich vor einigen Jahren ein Coaching-Training bei echten Experten in Hollywood absolviert. Dennoch wird es von nun an für unseren Kunden zeitintensiv und teuer. Denn die Zeit läuft und letztendlich muss jede Stunde im Studio in die Kalkulation einfließen. Das Resultat ist ein Radiospot, der den Kunden nur halbwegs befriedigt und ein Preisniveau erlangt, das nicht selten über dem Honorar für eine Profistimme liegt. Ein ausgebildeter Synchronsprecher oder Moderator geht zielsicher mit einem Text um und hat keinerlei Berührungsängste, wenn es um Technik und Publikum geht.

Der eingangs zitierte “SDV24″-Spot versucht uns glaubhaft zu machen, dass die Produktion eines Radiospots teuer ist - nicht zuletzt, weil professionelle Musik unter dem Spot ebenfalls einen immensen Etat verschlingen könnte. Auch das ist schlicht falsch, kommt doch mittlerweile die Musik für Radiospots häufig aus Archiven oder wird unter deutlich weniger Aufwand als geschildert von Studiomusikern komponiert und eingespielt.

Betrachtet man hingegen die Anzahl der Einschaltungen und die Platzierungen des SDV-Spots, sollte man sich wirklich noch einmal mit der Frage beschäftigen, was an der Kampagne des Absenders noch zu echten Spareffekten für die Versicherten führen kann. Sollte die Versicherungsgesellschaft mit der Kampagne das Ziel verfolgt haben, in irgendeiner Form humorvoll aufzutreten, so darf man getrost die Ansicht vertreten, dass dieses Ziel gänzlich verfehlt wurde.

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Montag, 6. September 2010 16:54 Jens Tippenhauer

Radiowerbung zur Selbstbeweihräucherung?

Immer öfter drängt sich der Eindruck auf, dass werbetreibende Unternehmen an ihren Zielgruppen vorbei kommunizieren, sich selbst auf ein Podest heben und sich dann wundern, dass die Kampagne gar nicht oder nur dürftig greift.

Über geschicktes Marketing lässt sich bestimmt streiten. Jedoch erlebe ich es in jüngster Zeit immer häufiger, dass krisengeplagte Unternehmer ihr Publikum aus den Augen verlieren. Da lesen sich Briefings unter Umständen eher wie die Laudatio des Präsidenten der Wirtschaftskammer zum Firmenjubiläum, denn als wirkliche Zielfestlegung der geplanten Hörfunkkampagne.

Bestimmt ist es unerlässlich, die Vorzüge des Absenders geschickt in das Konzept einzuarbeiten. Die Marketingverantwortlichen sollten sich jedoch auch in das fokussierte Publikum hinein denken können. Wer seinen Kunden wirklich kennt, dessen Bedürfnisse richtig einschätzen und beurteilen kann, ist klar im Vorteil und dem Ziel näher, als der selbstgefällige Mitbewerber. Ich möchte jedem Marketingverantwortlichen empfehlen, mit offenen Augen auf die Straße zu treten, sich auch einmal an Orte zu begeben, die von der Zielgruppe aufgesucht werden. Nehmen Sie Kontakt auf, sprechen sie mit den Menschen und sie werden staunen, wie wertlos plötzlich Ihre teuer erkaufte Marktanalyse werden kann. Verabschieden sie sich von dem Wunsch, dass ihre Kunden genauso ticken sollen, wie Sie selbst. Lassen Sie sich dazu hinreißen, Ihre Radiowerbung nicht zu Ihrem persönlichen Wohlgefallen zu gestalten. Egal, ob Ihnen ein Dialekt unangenehm ist oder nicht - ein Radiohörer in Sachsen wird Ihre Botschaft eher aufnehmen und sich an ihr erfreuen, wenn sie in seinem Dialekt und in seinem Wortlaut produziert wurde.

99,9% meiner Kunden, die sich auf diese Erfahrung verlassen, haben unmittelbar messbaren Erfolg mit ihrer Radiowerbung.

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Freitag, 11. Juni 2010 16:04 Jens Tippenhauer

In 35 Sekunden von 0 auf 100

Klingt der Titel auch nach dem Beschleunigungswert meines alten Mercedes 220D/8 aus dem Jahr 1972 und erinnert somit eher an den Muff vergangener Tage, verweist er jedoch tatsächlich auf den rasanten Erfolg eines Radiospots.

Mallorca Ambiente ist eine zweimonatlich erscheinendes Insel-Magazin. Auf deutsch, englisch und spanisch gibt es Reportagen, Tipps, Immobilien und Lifestyle. In der Vergangenheit wurde das Erscheinen der neuen Titel mit einem neutralen Radiospot beworben - plakativ, einsilbig und nicht dem Niveau des Magazins entsprechend.

Der Herausgeber des Magazins war mit dem Erfolg des Radiospots unzufrieden, da dieser sich in den Werbeblöcken des Inselradios Mallorca 95,8 nicht von anderen Spots abhob und keine spürbaren Verkaufserfolge verzeichnet werden konnten.

Im Mai wurde radiokreaktiv beauftragt, eine neue Idee für die Radiowerbung des Verlages zu entwickeln. Dabei sollte der Geist des auf der Insel residierenden Geldadels in die Story einfließen und ein zukunftsfähiges Konzept entwickelt werden. Für jede neue Ausgabe soll eine Titelstory im Spot kommuniziert werden, ohne den Spot langweilig und lebensfern wirken zu lassen.

Ich entwickelte die Figur des Konsul Genot von Gästern, der auf mittlerweile typisch mallorcinische Weise auf seiner vor der Küste dümpelnden Yacht thront und in der neuen Ausgabe von Mallorca Ambiente blättert. Wichtig ist dabei die Tatsache, dass die Yacht tatsächlich nur dümpelt und nicht fährt - denn dazu fehlt vielen Residenten allmählich das nötige Kleingeld.
In der ersten Folge entdeckt der Konsul einen Artikel über Callboys auf Mallorca. Überrascht will er seiner Liebsten darüber berichten - die sich jedoch genau in diesem Augenblick mit dem Beiboot davon macht. Mit welchem Ziel auch immer…

Die Umsetzung ist humorvoll gelungen, erzählt eine kleine Geschichte und informiert abschließend über alles Wichtige.

Das erste Feedback erreichte Markus Liebscher, den Herausgeber des Magazins, bereits am ersten Tag der Ausstrahlung. Von “tolle Idee” bis “macht Lust auf Kaufen” reichten die Aussagen der Hörer des Inselradios. Aus Liebschers Sicht ist dies bereits als voller Erfolg zu werten, da es dies zuvor beim alten Radiospot nie gegeben hatte. Es ist nicht allein das Medium Radio, das zum Erfolg führt - auch der Spot muss durchdacht und optimal umgesetzt sein. Konzeption, Darmaturgie, Sprecher und Soundmix sind unerlässlich. Übrigens: Als Off-Sprecherin im Spot konnten wir Antje von der Ahe gewinnen. Sie ist vielen bekannt als Synchronsprecherin der Izzy aus Greys Anatomy und vielen weiteren Rollen.

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Mittwoch, 12. Mai 2010 15:14 Jens Tippenhauer

Ist Radiowerbung billig oder preiswert?

Mit der Neugestaltung des Hörfunkmarktes und Entstehung der privaten Radiolandschaft in Deutschland, wurde die Radiowerbung revolutioniert. Das Schlangestehen um die begehrten und raren Werbezeiten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die utopisch hohen Sekundenpreise gehörten ab sofort der Vergangenheit an.

Diese neue Radiolandschaft bot auch mir als Seiteneinsteiger die einmalige Chance, in dieser Branche Fuß zu fassen. Der Einstieg bei einem Vermarkter lokaler Radiosender in Nordrhein-Westfalen war verbunden mit zahlreichen Schulungen und Seminaren, in denen uns Neulingen ein Satz beinahe dogmatisch in den Sprachgebrauch gedrängt wurde: Radiowerbung ist billig.

Aber nicht nur die Vertriebsmannschaft sollte diesen Satz in seiner Genetik verankern, sondern auch die Zielgruppe, die Werbetreibenden. Was eigentlich gut gemeint war, ging leider in die Falsche Richtung los. Wollte man Radiowerbung nun einem breiten Publikum über die niedrigen Kosten der Werbezeiten zugänglich machen, beschädigten die Vermarkter auch gleichzeitig das Image des neu errungenen Marktes. Und so geschah es, dass Radiowerbung zunehmend präsent war - aber leider auch billig wirkte.
Lautes Geschrei und niedrigstes Niveau eroberten die Werbeblöcke der Radiostationen. Ein Zustand, der bis heute anhält und sich erst langsam wieder zu revidieren scheint.

Unbenommen bleibt die Tatsache, dass Radiowerbung preiswerter ist, als die meisten anderen Werbemittel. Für die Kosten einer halbseitigen Anzeige in einer Tageszeitung, ist es bei vielen Radiosendern vergleichsweise möglich, eine Woche bis zwei Wochen durchgängig zu werben und somit eine deutlich höhere Reichweite und Kontakthäufigkeit zu generieren. In den annähernd zwei Jahrzehnten meiner Tätigkeit in der Branche, konnte ich immer wieder feststellen, dass Radiospots mit ruhigem Niveau schneller zu spürbarem Erfolg führen, als Spots, die innerhalb kürzester Zeit lautstark und wortgewaltig das Publikum zum Konsum zwingen wollen.

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Donnerstag, 29. April 2010 11:26 Jens Tippenhauer

Ein Radiospot als Lehrmittel - man spricht schwäbisch

Wer die deutsche Sprache lernen will, muss sich ein ganze Menge anhören. Manchmal auch Radiospots in schwäbischer Mundart.

Editions Maison des Langues - ein Ableger des Ernst Klett Verlags, Stuttgart - bedient sich in seiner jüngsten Ausgabe eines Deutschlehrwerkes für die französische Sekundarschule unter anderem eines Radiospots von radiokreaktiv. Der Auserwählte mit dem Titel “Currywurst” bildete den Abschluss einer Spot-Trilogie, die wir für Continental Airlines kreiert und produziert haben. Die Hauptprotagonisten im Spot sprechen schwäbisch, befinden sich mitten in New York und sehnen sich nach Berlin zurück, wo ihre Reise den Ursprung hatte.

Bleibt nur die Frage: Wollen Franzosen immer noch die deutsche Sprache lernen, wenn Sie erstmal zwei Schwaben im Big Apple erlebt haben :-)

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Donnerstag, 11. März 2010 15:02 Jens Tippenhauer

bblogs macht schön. Und erfolgreich.

Lange Zeit habe ich nach einem geeigneten Tool zur Kommunikation des Themas Radiowerbung gesucht. Das Bloggen erschien mir dabei zunächst als nicht geeignet.

Nicht selten trifft man auf vollkommen sinnfreie Blogs, deren Autoren offenbar nichts besseres zu tun haben, als ihre geistigen Blähungen ins Netz zu hacken und den Rest der Menschheit mit dem Unrat gestörten Gedankenguts zu verseuchen.

bblogs ist anders. War ich anfänglich auch gegenüber diesem Medium skeptisch, hat sich meine Haltung gegenüber bblogs in den letzten Wochen deutlich gewandelt.
Seit ich in bblogs schreibe, wird meine Firma plötzlich in den entlegensten Winkeln der Republik wahrgenommen. Nach und nach erhalten wir Produktionsaufträge aus Regionen, in denen wir zuvor nie wahrgenommen wurden. Darüber hinaus trägt der Blog dazu bei, das Vertrauen gegenüber meiner Firma bei potenziellen Neukunden zu stärken. Häufig werde ich darauf angesprochen, dass meine Beiträge gelesen, sowie als hilfreich und vertrauensbildend erachtet werden.

Als Kommunikationsplattform im B2B-Bereich empfehle ich bblogs mittlerweile mit Überzeugung weiter. Keine andere Maßnahme hat mir bisher so hilfreich zu Seite gestanden, wie diese.

Wer in der Wirtschaft etwas zu sagen hat, sollte bbloggen. Und im Radio werben.

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Donnerstag, 11. März 2010 14:31 Jens Tippenhauer

Verzeihen Sie, daß ich Sie nicht gegoogelt habe

Täglicher Bestandteil der Gespräch mit unseren Kunden, ist die permanente Optimierung ihrer Website, um bei Google “ganz oben zu stehen”.

“Wir arbeiten ständig an unserer Website und stehen bei Google immer an erster Stelle.” Das berichten uns beinahe sämtliche Kunden. Andere wiederum fragen uns, ob wir ihnen dabei behilflich sein können, ihren Webauftritt derart zu optimieren, dass sie bei den Suchmaschinen an erster Stelle erscheinen.

Alles ist machbar. Was aber, wenn man gar nicht nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung sucht? Wie bewegen Sie Konsumenten dazu, sich für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu interessieren?

Wie bereits im August 2009 berichtet, belegen Studien, dass Radio hören und Internet surfen sehr nah beieinander liegen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen decken sich 1:1 mit unseren langjährigen Erfahrungen. Kunden, die ihre Web-Statistik im Auge behalten, berichten einheitlich über deutliche Steigerungen der Besucherzahlen auf ihren Seiten. Von bis zu 300 Prozent Zuwachs wurde uns berichtet. Auch die Nähe des erhöhten Traffics auf der Website zum gesendeten Radiospot wird durchweg bestätigt.

Um die Platzierung des Radiospots zu optimieren und Streuverluste einzudämmen, nutzen wir die MA Radio, die VuMA und die Sinus-Milieus. Wir versuchen, das Angebot unseres Kunden mit den Konsumaussagen der Radiohörer und deren Internetnutzung in Einklang zu bringen. Auf diese Weise gelingt es uns, mit der Radiowerbung Punktlandungen zu erzielen.

Was mit einem “Testballon” für unsere Kunden beginnt, avanciert schnell zum Gewinn bringenden Tool für die regelmäßige Kommunikation. Oft werden wir vor die Aufgabe gestellt, mit einem Test-Etat von 3.000 bis 4.000 Euro für die Produktion eines Radiospots und die Einschaltung bei einem Sender Angebote zu formulieren. Da dies unsere Spezialität ist und wir auch vor kleinen Budgets nicht zurück schrecken, gehört dies mittlerweile zur gängigen Praxis.
Unter diesen Voraussetzungen gelingt es uns meistens, den Kunden über den Zeitraum von zwei Wochen beinahe täglich mit etwa drei Spotschaltungen “on air” zu schicken (abhängig von Sendegebiet und Medium). In der Folge erleben wir es in 90 Prozent aller Fälle, dass unsere Kunden ihre Etats für Radiowerbung deutlich erhöhen. Schnell werden aus 3.000 Euro 30.000 Euro, die im Radio gebucht werden. Ein Ergebnis, dass für die Kompatibilität von Radiowerbung und Internetnutzung steht.

Wichtig für die funktionierende Kampagne ist eine leicht verständliche und zu erinnernde Webadresse, sowie eine attraktive Website. Letztere sollte einfach zu navigieren sein und das beworbene Thema leicht auffindbar halten. Dann dürfte (fast) nichts mehr schief gehen.

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